Kabelbrand an PhotovoltaikanlageEtwa 9.50 Uhr am 07.02.2011 rückte die Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz zu einem Kabelbrand an der Photovoltaikanlage ins Gewerbegebiet Zorbau aus. Etwa zeitgleich waren vorsorglich auch Kameraden der Feuerwehr Weißenfels vor Ort. Der eigentliche Brand war aber weniger schlimm als befürchtet und schnell unter Kontrolle gebracht worden. Aufgrund des weiter fließenden Stromes fing ein Verteilerkasten jedoch immer wieder Feuer. Zwischenzeitlich war der Stadtwehrleiter samt Kreisbrandmeister im Schlepptau am Einsatzort eingetroffen und übernahm sofort das Zepter. Es galt lediglich den Betreiber der Anlage ausfindig zu machen und die Abschaltung der Anlage zu veranlassen. Aber anstatt die Verantwortlichen der ehemaligen Gemeinde Zorbau zu Rate zu ziehen, dauerte es Stunden ehe die Abschaltung der Anlage vorgenommen werden konnte. Der Kreisbrandmeister, dem offensichtlich das Versagen des Stadtwehrleiters unangenehm war, giftete derweilen gegen die Kameraden der Feuerwehr Zorbau und die aus seiner Sicht "unhaltbaren Zustände". Für einige Kameraden der Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz war diese Demütigung zu viel und sie verließen den Einsatzort. Bei diesem Routineeinsatz wurde deutlich, dass die bisherige Arbeit der Feuerwehr Zorbau doch ansruchsvoller war, als die vieler anderer Wehren. Nach dem Auftreten des Lützener Stadtwehrleiters zu urteilen, offensichtlich auch anspruchsvoller als die der Feuerwehr Lützen. Die Gewährleistung der Sicherheit eines so großen Gewerbegebietes verlangt nach Fähigkeiten wie Teamgeist und örtliche Kenntnisse über die der neue Zwangsvorgesetzte der Zorbauer offensichtlich nicht verfügt. |
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