MZ 21. Januar 2005Auf der Suche nach PartnernFörderverein der Feuerwehr Zorbau: 1. Wirtschaftsrunde vereint 24 Unternehmen Mit einem Scheck über 500 Euro hat Hagen Neumann, Vertriebsleiter der Krombacher Vertriebsgesellschaft, am Mittwoch die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Zorbau überrascht. Denn wenngleich sie Feuerwehr und Unternehmen der Gemeinde in einer Partnerschaft sehen wollen, hatten Sie bei der 1. Zorbauer Wirtschaftsrunde nicht mit dieser Art Hilfe gerechnet. Sich kennen lernen, gegenseitig von Freuden, Sorgen und Erwartungen erfahren, Ideen zur Förderung der Feuerwehr austauschen, so umschrieb Bürgermeister Dietmar Neuhaus das Ziel der Veranstaltung. Als Vereinsmitglied agierte er auf der Versammlung in Vertretung für den Vereinsvorsitzenden Sören Neuhaus Dass 24 Unternehmen aus Zorbau der Einladung des Fördervereins gefolgt waren, sprach dafür, dass sich die Wirtschaft nicht losgelöst von der Gemeinde entwickeln will und auch die Bedeutung der Feuerwehr anerkennt. Immerhin ist die kleine Wehr mit der Verantwortung für das Gewerbegebiet zu einer Stützpunktfeuerwehr erhoben worden. Was geschafft wurde, präsentierte Dietmar Neuhaus zunächst. 29 Männer du Frauen hat die Feuerwehr gegenwärtig. Die Anschaffung eines dritten Fahrzeugs ist für dieses Jahr geplant. Die Hauptsorge der Gemeinde liegt auf der Einsatzfähigkeit ihrer ausgebildeten Feuerwehrleute. Zahlenmäßig mehr Mitglieder zu haben ist nur die Hälfte der Lösung. Vor allem muss die Wehr jederzeit vor Ort für den Einsatzfall aktiviert werden können. Und das geht nicht, wenn die Männer und Frauen auf der Arbeit sind und diese weit entfernt von Zorbau ausüben. Deswegen appellierte Neuhaus eindringlich an die Unternehmen, bei Einstellungen zu prüfen, ob Bewerber berücksichtigt werden können, die in der Feuerwehr aktiv sind. Die andere Möglichkeit wäre, in den Betrieben selbst Feuerwehrleute zu gewinnen. Beispielgebend erscheint da die Einstellung von Wehrleiter Peter Hoppe als Brandschutzverantwortlichen in der neuen Abfallverwertungsanlage. Bei der Firma Jomo Citti ist auch schon ein Feuerwehrmann beschäftigt. Ein offenes Ohr fanden die Unternehmer für ihre Sorgen um rechtswidrig auf den Straßen des Gewerbegebietes abgestellte Fahrzeuge und Hänger. Diese sind eine Gefahr, weil sie in der Dunkelheit nur schwer erkannt werden. Zusätzliche Parkverbot-Schilder aufzustellen, weil jene am Eingang zum Gewerbegebiet offenbar nicht ausreichen, und mit der Polizei gemeinsam eine Aktion starten, das waren in der Diskussion die greifbarsten Lösungsansätze. Doch auch über Abschleppen und teure Folgen für die Kraftfahrer ist gesprochen worden. |
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