MZ 03.05.2010Ein Kleinbus für den Nachwuchs ZORBAU/MZ. In Zorbau begann der Tag der offenen Tür der freiwilligen Feuerwehr am Sonnabend mit einer tollen Überraschung. Mit lautem "Tatü-Tata" fuhren Bürgermeister Dietmar Neuhaus (CDU) und der stellvertretende Abschnittsleiter Peter Hoppe in einem brandneuen Kleinbus vor.
Die Gemeinde hatte das Fahrzeug der Wehr finanziert. Übergeben wurde der Autoschlüssel an Jugendwartin Nadja Kabisch. Freudestrahlend drückte sie anschließend ihre Schützlinge und sagte: "Jetzt haben wir ein Auto. Das ist eine super Überraschung. Besser geht's nicht", so die 24-Jährige begeistert. Im alten Fahrzeug sei es sehr eng gewesen, im neuen dagegen herrsche richtig Platz, schwärmte sie. Das Fahrzeug soll vor allem dem Nachwuchs der Wehr zugute kommen, wenn die Jugend unterwegs zu Wettkämpfen, Übungen und Ausscheiden ist. Danach präsentierten die Brandbekämpfer im Rahmen einer Übung das Retten von Personen aus absturzgefährdeten Gebäuden. Dabei war bei Dachreparaturarbeiten eine Gasflasche explodiert und eine Person schwer- und eine Person leicht verletzt worden. Die Kameraden erklommen die Leiter, versorgten die Opfer vor Ort und bargen sie anschließend, indem der Leichtverletzte abgeseilt und der Schwerverletzte über die Leiter gerettet wurden. Anschließend stand ein Wettbewerb der anderen Art im Mittelpunkt des Geschehens. Der zwölf Tonnen schwere HLF-Einsatzwagen musste um die Wette 20 Meter weit gezogen werden. Mit dabei waren auch die Kameraden aus Possenhain. Sie kamen gern zum Tag der offenen Tür nach Zorbau. "Wir wollen unsere Zusammenarbeit der Wehren vertiefen", erklärte Mitglied Jens Theile. Unter lauten Anfeuerungsrufen starteten die sieben Mannschaften den Wettkampf. Es siegte das Team des Technischen Hilfswerkes. Zweiter wurde das Team, bestehend aus Kameraden von Lützen und Possenhain, und auf den dritten Platz schaffte es Zorbau. Die Kinder hingegen durften in ein kleines elektrisch betriebenes Feuerwehrauto steigen und ihre Geschicklichkeit in einem Parcours austesten. So mussten sie nach dem Slalom mittels einer Handspritze möglichst viele Büchsen treffen. "Der Tag war eine rundum gelungene Sache", zog Wehrleiter Raimo Schweigel eine positive Bilanz. Vor allem das Wettziehen habe allen Beteiligten und Zuschauern besonderen Spaß bereitet. "Ich bin jetzt noch begeistert", so Schweigel. So stehe der Veranstaltung im kommenden Jahr nichts im Wege. |
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