MZ November 2006Für Das nächste Fest reifen schon IdeenFörderverein der Feuerwehr bringt Gewerbegebiet ins Gespräch Das Fest im Zorbauer Gewerbegebiet an der Autobahn Ende September soll nicht das letzte gewesen sein. Rund 2000 Besucher, 600 davon schauten sich in den fünf Betrieben um. Die ihre Türen geöffnet hatten, Dankesworte von Bürgern - das macht den Initiatoren vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz und ihren Firmenpartnern Mut für die Zukunft. Alle zwei Jahre solch ein Gewerbegebietsfest in Zorbau, allerdings in einem Rhythmus, der nicht wie in diesem Jahr mit dem Leunaer Fest kollidiert, so schlug es Vereinsvorsitzender Sören Neuhaus auf der jüngsten Zorbauer Wirtschaftsrunde vor. Rund zehn Vertreter der 40 Firmen, die sich bisher auf dem Gewerbegebiet angesiedelt haben, waren seiner Einladung in die Gaststätte "Friedenseiche" im Dorf gefolgt. Von ihnen wollten der Verein und Gemeinde erfahren, was das Fest den Unternehmen gebracht habe und ob sie es zukünftig auch noch mittragen würden. Sehr umworben war dabei der Geschäftsführer der Abfallverwertungsanlage der SITA, Josef Staus. Denn das Interesse an seinem Unternehmen ist ei den Bürgern sehr hoch, Das hatte er bei einem extra laufenden Tag der offenen Tür auch so erfahren. Nun wird angestrebt, Gewerbegebietsfest und Tag der offenen Tür bei der SITA auf einen Termin zu bringen. Es wurden Ideen geboren, das Fest durch andere Veranstaltungen wie zum Beispiel eine SAW-Party aufzuwerten. Einerseits soll es den Bürgern die Möglichkeit bieten, Betriebe kennen zu lernen und andererseits Unterhaltung schaffen. Zorbaus Bürgermeister Dietmar Neuhaus sprach die Hoffnung aus, dass sich zukünftig die Gemeinde finanziell zurückhalten kann. Ein Einsatz von 10000 Euro, wie sie ihn diesmal getragen habe, sollte für die Unternehmen kein Problem sein. Zudem erwartet Neuhaus in diesem Jahr noch Neuansiedlungen.
Kommentar Die Freiwillige Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz steht im Mittelpunkt der Bemühungen ihres Fördervereins. Doch hebt der sich mit der Organisation des Wirtschaftsstammtisches mit den in der Gemeinde ansässigen Unternehmen hervor. Und er hat von dort aus auch das erste Fest im größten Gewerbegebiet des Landkreises Weißenfels an der Autobahn auf die Beine gestellt. Das steht seinem Anliegen aber nicht entgegen, sondern zeugt eher von der Weitsichtigkeit der Vereinsarbeit. Vor allem sieht er die freiwillige Feuerwehr in der Pflicht, bei Bränden und anderen Notfällen die Firmen zu retten. Dazu braucht sie Ausrüstung, Einsatzkräfte und Ortskenntnisse - und dafür rechnet sie mit direkter Unterstützung von den Unternehmen. Der Förderverein ist dafür aber nicht zum Bitsteller geworden. Er hat die Firmen erst einmal in deren ureigenstem Interesse, ihre Leistungen kennen zu lernen, zusammengeführt. Zudem bedingt ein starkes Gewerbegebiet eine starke Gemeinde. Mit dem Gewerbegebietsfest machte er den Wirtschaftsstandort Zorbau und die Firmen, die sich am Fest beteiligen, bekannter. Die Wirkung sollte nun mehr Unternehmen von einer Teilnahme und schließlich auch der Finanzierung des nächsten Festes überzeugen. |
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