MZ 14.05.2008Martinshorn folgt auf lautes SirenengeheulNellschütz: Vorführung der Feuerwehr Zorbau-Granschütz
Ein Dutzend Brandhelfer zeigte den Rettungseinsatz im Falle eines ausgebrochenen Feuers, bei dem jede Minute zählt und die Handgriffe wie im Schlaf beherrscht werden müssen. Vom Ausrollen der Schläuche bis zur Koordinierung der einzelnen Truppen. "Wir wollen den Einwohnern mit dieser Übung beweisen, dass wir ständig präsent sind und für Sicherheit sorgen", sagte Wehrleiter Raimo Schweigel. Zudem nutzten die Floriansjünger ihren großen Auftritt, um die Werbetrommel für den Nachwuchs zu rühren. Zuschauer Die Feuerwehr führte mit dem Großtanklöschfahrzeug 95 / 64, das mit einem Tank für 9 500 Liter Wasser und 900 Liter Schaum ausgerüstet ist, das im Moment größte Löschfahrzeug im gesamten Burgenlandkreis und sogar eines der modernsten in Sachsen-Anhalt vor. Nach der Übung konnten Interessierte einen Blick auf die Einsatztechnik werfen, die mit Thomas Lemmnitz sogar den Vater eines aktiven Brandschützers begeisterte: "Es ist spannend, welche Technik benutzt wird, um zu helfen und wie sie auch die Einsatzkräfte schützt. Und solch eine Ordnung finde ich nicht einmal in meinem Werkzeugkasten." Sohn Martin zählt zu den insgesamt 25 Aktiven und er beteiligte sich ebenso an der Übung in Nellschütz wie Nadja Kabisch. Die junge Frau aus Taucha ist Zugführerin. "Es macht mir Spaß. Zudem war mein Vater selbst sehr lange in der Feuerwehr aktiv", erklärte sie ihr Engagement in einer Männerdomäne. In wenigen Wochen wird sich die freiwillige Feuerwehr erneut mit einer Übung präsentieren. Am 1. Juni rollen die Löschfahrzeuge auf dem Zorbauer Festanger. |
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